Ein weiterer Schritt für einen nachhaltigen Betrieb der ARA Region Murten ist umgesetzt worden.
Bereits 2013 wurde die ARA Region Murten mit der Auszeichung "Médaille d'eau" als eine von 24 Kläranlagen in der Schweiz ausgezeichnet. Die "Médaille d'eau" steht für effiziente und umweltfreundliche Energienutzung. Mit erneuerbarer elektrischer Energie aus Wasserkraft verbessert die ARA Region Murten weiter ihre Umweltbilanz und fördert somit indirekt den Bau neuer Produktionsanlagen. Im Jahr 2017 produzierte die ARA 510 MWh Co2-neutralen Ökostrom. Der Ökostrom wird vollumfänglich ins Netz eingespiesen und verkauft. Seit Januar 2018 werden sämtliche Aussenpumpwerke und die Kläranlage mit erneuerbarem Strom betrieben. Die ARA Murten wird ausser dem Betriebsfahrzeug (Diesel), ohne fossile Energie betrieben. Für dienstliche Reisen des Betriebspersonals werden ab 2018 nur noch öffentliche Verkehrsmittel benutzt. Die umgesetzten Massnahmen ermöglichen eine CO2-Reduktion von 15 Tonnen pro Jahr. Somit leistet die ARA Region Murten einen weiteren Beitrag zur Erreichung der CO2-Ziele der Schweiz.(Die Schweiz verfolgt eine aktive Politik zur Reduktion der Treibhausgase. Sie leistet einen Beitrag zum international anerkannten 2-Grad-Ziel. Das CO2-Gesetz fokussiert darauf die Emissionen im Inland zu senken.)

ARA Murten erhält Auszeichnung für die Energieeffizienz

Als eine von 24 Kläranlagen in der Schweiz erhält die Kläranlage Murten die Auszeichnung "Médaille d'eau 2013" für effiziente und umweltfreundliche Energienutzung.
Der Verband Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute (VSA) und EnergieSchweiz für Infrastrukturanlagen prämieren alle 5 Jahre energieeffiziente Kläranlagen mit der Auszeichnung "Médaille d'eau". Anlässlich der Tagung vom 28. Februar 2013 durften 24 Kläranlagen die Auszeichnung in Anwesenheit von Bundesrätin Doris Leuthard entgegen nehmen.